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Biografie

Biografie

Karl Josef Schönweiler wurde 1954 auf dem elterlichen Bauernhof in Ottenbach geboren. Seine Begeisterung für Literatur begann mit dem ersten „richtigen Buch“, das er als Neunjähriger zu Weihnachten bekam: Till Eulenspiegel.

Während der Lehrzeit und Weiterbildung im Fach Nachrichtentechnik begeisterten ihn neben den literarischen Klassikern die Gedichte von Hölderlin, Mörike und Rilke, sowie zeitgenössische Dichtung u.a. von Hilde Domin.

Seine erste Gedichtsammlung „Zwischen den Zeiten“ erschien 1981.

Einzelne Gedichte erschienen in der „Sturmfeder“ und anderen Literaturmagazinen.

  Karl J. Schönweiler

Zu Lesungen und Vorträgen arbeitete Karl Schönweiler schon früh mit verschiedenen Musikern, unter anderem in „Lyrik und Musik“ mit der Konzertgitarristin und Komponistin Ulrike Merk. Weitere Zusammenarbeit folgte mit dem Zupfgeigenhansel Thomas Friz, sowie verschiedenen Solisten (Harfe, Gitarre, Flöte), 2018 mit der Gruppe „Schwenglisch).

So entstanden verschiedene literarisch-künstlerische Projekte mit den Komponenten Text – Musik – Bild.

So auch der Lese-Musikvortrag zum Buch „Dezemberlicht – Bunte Sterne zur Winter-und Weihnachtszeit“. Martin Andreas Paulus schuf zu den Gedichten sowie der Weihnachtserzählung „Wenn ich an Betlehem denke“ Kompositionen, die er live mit den zauberhaften Klängen von Panflöte, Quena, Wistle, Gitarre und Keyboard begleitete. (Auch als CD erhältlich).

So gestaltet der Dichter seine Lesungen zum Teil auch heute noch mit Bildern und musikalischer Untermalung oder Begleitung. Das aktuelle Projekt 2019 befasst sich mit dem Thema „Leid und leiden – und darüber hinaus. Eine szenische Lesung für vier Sprecherstimmen zum Ottenbacher Kreuzweg, mit musikalische Untermalung und Bildern.

Regionale Geschichte
Seit vielen Jahren beschäftigt sich Karl Schönweiler mit der Geschichte des Stauferlandes. Neben der historischen staufischen und rechbergischen Geschichte im Besonderen begleitet er die neuzeitlichen Entwicklungen der Region in Gedichten und Kurzgeschichten. Einen Blick in die erdgeschichtliche Entwicklung dieser Region zeigt er in dem lyrischen Prosastück „Dezemberlicht“.

Zu diesem Thema erschienen seit 1986 Publikationen wie: „Im Schatten des Birnbaumes“; „Ende der Dorfzeit“, „Signatur Stauferheimat“ und „Es war wie eine Wand“.

  Im Studio

Musikprobe


Franziskus und der Sonnengesang
  

Seit 2006 beschäftigt sich Karl Schönweiler mit dem Sonnengesang des heiligen Franz von Assisi. Er ist Mitglied der Arbeitsgruppe Franziskusweg Ottenbach und schrieb die Begleittexte für die Stationen am Wanderweg zum Sonnengesang. Aus diesen Texten entstand 2009 das Büchlein „Unterwegs mit dem Sonnengesang“, das mittlerweile in der dritten Auflage beim Manuela-Kinzel-Verlag erschienen ist.

Darüber hinaus ist er seit 2012 Sprecher der internationalen „Initiativgruppe Franziskuswege zum Sonnengesang“. Die Gruppe ist ein Zusammenschluss von Initiatoren und Verantwortlichen der Sonnengesangswege in Deutschland, Südtirol und Tschechien.

www.initiativegruppe-franziskuswege.de






Weitere Aktivitäten/ Engagement

Kopingfamilie
Seit 1999 ist Karl Schönweiler Mitglied der Kolpingfamilie Ottenbach. Als Ansprechpartner für Spendenprojekte in Lateinamerika arbeitet er mit Partnern in Spanien (AMSALA, Salvatorianer-Patres) und Peru (Projekte Pater Schmidpeter) zusammen. Die alljährliche Ottenbacher Kleidersammlung AKTION HOFFNUNG findet am ersten Juli­wochenende an der Scheune von Karl Schönweiler statt.

 Sonnengesang

Mutter Erde

Aus deinem Schoß erwächst das Korn, das stirbt, in vielen Körnern aber neues Leben bringt.

Dein fester Grund gibt Halt
und Mut zum Leben.

Dass du uns untertan sein sollst, dem Menschen,
der so sehr sich über dich erhebt –
doch ohne dich nicht einen Tag besteht,
kann nur bedeuten, dich zu ehren.

Es liegt an uns dies Paradies
zu hegen und zu pflegen.
Und dir zu danken, dass unseren Leib
du aufnimmst am Ende.

Aus: Unterwegs mit dem Sonnengesang