Kopfbild für Karl J. Schönweiler
Dichter und Schäfer

Dichter und Schäfer

Hineingeboren in eine Kleinbauernfamilie ließ ihn diese Lebensform sein ganzes Leben nie los. Mit großer Begeisterung führte er die alte Tradition der Kleinbauern fort, bestellte die heimische Drei-Felderwirtschaft, wobei er Weizen, Dinkel oder Hafer von Hand aussäte. Nach dem Dreschen ging das abgelagerte Korn in die Getreidemühle, das Mehl wurde im eigenen Backhaus zu Brot gebacken. Bald nach der Geburt der beiden Kinder begann er mit der Schafhaltung, die er heute noch mit einer Miniherde von Kamerunschafen betreibt.

Streuobstbäume
In seiner Obstbaumwiese, in der auch die Schafe weiden, stehen Apfelbäume mit alten und neuen Sorten. Aus ihnen wird in der hauseigenen Mosterei Apfelsaft gekeltert und auch Most hergestellt.


Hineingeboren Hineingeboren in die Weite der
hügelumschlossenen Welt

Gewachsen zwischen einer Gasse
Von Bauernhäusern und der Schuke.
Teichwiese und Hügelfeld.

Im Hof beschlug Vater die weichen Vorderhufe
der Kühe mit kleinen Eisen.

Vom Leiterwagen erfuhr ich den Lebensraum
Entdeckte die südliche Öffnung des Vielen zu
klein gewordenen Tales …

Aus: „Ende der Dorfzeit“

  der Dichter mit seinen Schafen

Karl mit Brotkorb

Karl bei der Apfelernte