Kopfbild für Karl J. Schönweiler
Publikationen

Es war wie eine Wand

Es war wie eine Wand

Auswirkungen der Reformation im Ottenbacher Tal 1534 - 2017

Mit Einführung der Reformation tat sich für die Bewohner ein tiefer Riss auf. Es gab Häuser und Gehöfte im Dorf, welche zwar Nachbarn waren – aber der angrenzende Nachbar gehörte zu einem anderen Landesherrn und damit auch zu einer anderen Kirche.

Im Zusammenleben innerhalb der dörflichen Nachbarschaft galt über alle Jahrhunderte eine goldene Regel: Das Thema Religion blieb tabu. Es war die eine gläserne Wand. Eine unsichtbare Trennwand, welche in allen menschlichen Bereichen durchlässig war, jede Handreichung zuließ – nur in dem einen Punkt und Lebensbereich die Menschen voneinander trennte.

Die evangelischen Schulkinder im Tal mussten aufgrund ihrer Konfession einen zum Teil anderthalb Stunden langen Schulweg nach Hohenstaufen machen. Unterwegs begegneten sie dem Sohn des Polizeidieners von Hohenstaufen, der, weil er katholisch war, nach Ottenbach zur Schule gehen musste. Dabei wohnte er in Hohenstaufen direkt neben dem Schulhaus.

Softcover, 76 Seiten
Dezember 2018
⇒  zum Buch beim Manuela-Kinzel-Verlag


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Unterwegs mit dem Sonnengesang

"Unterwegs mit dem Sonnengesang"

„Karl Schönweiler gelingt eine schöne Parallelführung von lebhafter Wegbeschreibung, regionalgeschichtlichen Exkursen, Bildern und Schilderungen vom Leben, Denken und Wirken des Franz von Assisi, den er als „Phänomen“ begreift, dessen Wirkung rational nicht zu erklären sei. Dies und eine beschwingte Sprache rhythmisieren das Büchlein, geben ihm eine ganz eigene Melodie, nach der man wohl wandern mag.“
[Remszeitung Schwäbisch Gmünd]

„Ein kleines Buch über den Sonnengesang und das Leben und Wirken des Heiligen Franz von Assisi. Sachlich und poetisch verbindet es in anschaulicher Weise beides mit dem Ottenbacher Franziskusweg. Der Wegbegleiter für den Ottenbacher Franziskusweg ist zugleich ein Nachschlagewerk zu Franz von Assisi und seinem Sonnengesang.“

76 Seiten farbig illustriert
3. Auflage Mai 2018
⇒  zum Buch beim Manuela-Kinzel-Verlag



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Franziskuswege: www.initiativgruppe-franziskuswege.de













Signatur - Stauferheimat

Signatur – Stauferheimat

Ein außergewöhnlicher Bild- und Lyrikband mit historischem Anhang

Die Signatur der Landschaft als heimatliche Identität, als Wesensmerkmal gleich einem Schriftzug.
Landschaft, Geschichte und Erinnerung gehören zu den Attributen, an denen Menschen ihre Herkunft festmachen. Heimat als Orientierung, als Lebensgefühl. Verbunden mit diesem Geschenk sieht der Autor diese Sammlung als Verpflichtung: Erinnern, bewahren, neu beleben.

Ausgehend vom Hohenstaufen, der landschaftlichen Signatur dieser Region, geht er auf Spurensuche nach Geschichten und Geschichte. Mit dem Auge des Dichters hält er den Zauber dieser 'ungeraden Landschaft‘ mit ihren Burgen und Kapellen fest. Stellt alte Sagen den neuzeitlichen Entwicklungen entgegen. So entstehen mit lyrisch knappen Wortbildern aus Vergangenheit und Gegenwart neue Perspektiven über scheinbar altbekannte Orte und Gegebenheiten.

Mit einem Vorwort von Richard Arnold, Oberbürgermeister von Schwäbisch Gmünd.

Juni 2016
⇒  zum Buch beim Manuela-Kinzel-Verlag


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Schlotzer für a Zehnerle

Schlotzer für a Zehnerle

Erzählung aus dem Stauferland der sechziger Jahre

In einem Dorf im Stauferland erlebt der junge Till die Vielfalt des schwäbischen Landlebens in den frühen sechziger Jahren.

Durch Botengänge oder Mithilfe bei den alten Handwerksbetrieben wie Küfer und Wagner verdient er sich die notwendigen Kreuzer für besondere Geschenke oder eigene Wünsche. Gemäß seinem Vorbild Till Eulenspiegel gerät er, teils unfreiwillig, zwischen schwarze Häfeler und weiß von merkwürdigen bunten Luftballons in der Abortgrube.

Aber das mit dem Kuss konnte doch niemand wissen, schon gar nicht Doktor Lederer. Oder vielleicht doch? Und Till erinnerte sich an die Worte seines Fideli-Onkels:
'Woisch, Bua, d' Leut wisset sogar Sacha, die no gar net bassiert send. 's Dorf isch halt wia a Schiffle, des schippert auf Woga der Wonderfitzigkeit. Ond älle Wella hent Auga ond Ohra.'

Juni 2016
DIN A5; Hardcover; 136 Seiten
⇒  zum Buch beim Manuela-Kinzel-Verlag


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Dezemberlicht

Dezemberlicht

Dezemberlicht

Bunte Sterne zur Winter- und Weihnachtszeit.

Ein poetisches "Adventstage"-Büchlein

Bilder, Gedichte und Geschichten. Vom 1. Dezember bis zum Dreikönigstag. Mit Bildern von Harald Immig und Alfred Kümmerle, sowie von Eckhard Dietz und vom Autor.

„Karl Schönweiler findet in seinen Geschichten und Gedichten einen Ton, der ihm schnell Zugang zu den Herzen der Leser verschafft. Er versteht es auf seine besondere Weise Nachdenklichkeit zu wecken. Man spinnt seine Gedichte und Geschichten gerne fort, versetzt sich in die Jahre der eigenen Kindheit und kann sich mit diesem Büchlein die dunkelsten Tage des Jahres mit mal lyrisch-meditativen, mal parabelhaft erzählenden Texten erhellen.“

2011
broschiert, 84 Seiten
⇒  zum Buch beim Einhornverlag


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Als Hörbuch-CD: "Dezemberlicht"; gelesen von Karl Schönweiler; Inklusive der Weihnachtsgeschichte "Wenn ich an Bethlehem denke".
Klangbilder von Martin A. Paulus mit Panflöte, Quena, Wistle, Gitarre und Synthesizer-Orchestrationen.





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Ende der Dorfzeit

Ende der Dorfzeit

Die greise Linde misstraut der Industrie
mit Bildern von Rosemarie Roller

Atmosphärisch sehr dicht und äußerst sensibel beschreibt der Dichter Karl Schönweiler in seinem Gedichtband „Ende der Dorfzeit?“ eine Reminiszenz an sein Heimatdorf Ottenbach. Die aufgegriffenen Themen weisen jedoch unverklärt und unromantisch über diesen einen Ort hinaus auf den Wandel im ländlichen Leben an sich.

Die einstige dörfliche Struktur hatte sich in den vergangenen Jahrzehnten erheblich gewandelt. Es ist eine Zeit, in der die frische Milch eben nicht mehr vom Kleinbauern nebenan geholt wird, sondern im nächsten Supermarkt gekauft wird. Da weicht die alte Scheune, voll von Erinnerungen, einer Doppelgarage, da wird aus Kuhweiden und Obstbaumwiesen Bauland, weil die Kinder das bäuerliche Erbe der Eltern nicht mehr antreten. Eine Zeit in der alte Dörfler – verbunden mit der Scholle und dem einst vielfältigen Handwerksleben nun auf Neubürger stoßen, für die das Dorf nichts als einen Ruheraum darstellt, deren Leben jedoch anderswo seine Bahnen geht. Zum neuen Alltag gehören auch die Autos vor Schulschluss und das Radarauge, der „Starenkasten“ am Ortsausgang.

Im Rückblick auf das Dorfleben seiner Kindheit kommen persönliche Erlebnisse zur Sprache, wie das tägliche Mittagsläuten. Besonders Szenen aus der Landwirtschaft bleiben unauslöschlich im Gedächtnis: „Im Hof beschlug Vater die weichen Vorderhufe der Kühe mit kleinen Eisen“. „Vom Leiterwagen erfuhr ich den Lebensraum“.

Doch sind die Gedichte kein Abgesang auf eine im Untergehen begriffene Lebensform, auch keine verklärende Betrachtung idyllischer Landschaft, die man zugegebenermaßen im Ottenbacher Tal durchaus noch findet. Die Gedichte spannen einen Bogen vom „Großelterndorf“ über das Dorf der Kindheit (des Dichters) hin zum starken Strukturwandel der Dörfer in den achtziger und neunziger Jahren. In kleinen Szenen verdeutlicht er das immer noch gültige Dorfleben mit seinen Stärken und Schwächen. Zum einen die tragende Kraft der Gemeinschaft, die Anteilnahme, welche die Witwe auf dem täglichen Weg zum Friedhof erfährt, oder der ledige Rentner beim Gesprächsaustausch beim Bäcker. Aber auch die negative Seite des „Jeder kennt Jeden: das Schicksal des einsamen Trinkers.

Karl Schönweilers Buch stellt eine atmosphärisch sehr dichte, sensibel aufgefasste Reminiszenz an die Heimat dar. Der Dichter sieht das Landleben aus dem heutigen Blick­winkel, dem jedoch die Spuren der Vergangenheit, die verwachsen zu sein scheinen mit der Gegenwart, noch sehr vertraut sind.

Für die schöne, gebundene Ausgabe schuf die Künstlerin Rosemarie Roller zu einzelnen Gedichten Bilder,
im Original auf Seide gemalt.
Das Buch entstand in Zusammenarbeit mit dem Verlag Jochen Schmelzer, Eislingen. 80 Seiten mit farbigem Umschlag; 20.- Euro. Zu beziehen beim Autor.


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Im Schatten des Birnbaumes

Sprachliche Bilder vom Filstal und der Schwäbischen Alb

Gedichte und Prosa

Im Schatten des Birnbaumes
der Wandel

„Die lyrischen Stimmungen bestimmen zwar die Gedichte, Themen und Jahresverlauf, den Wechsel und das Vergehen der Dinge, aber vielmehr sind sie wie Aufnahmen vom Filstal und der Schwäbischen Alb. Mit poetischen Bildern, aber auch kritisch und voll Besorgnis für die Umwelt. Für denjenigen, der die Gegend kennt, sind die Gedichte oft eine Erinnerung an altbekanntes und auch alltägliches, das bildlich in Sprache eingefangen wurde. In dem Gedicht „Siebzehn Kilometer“ (zur Mutlanger Heide, wo Pershing-Raketen stationiert waren) schlägt er einen geschichtlichen Bogen von den Kriegsheeren des Dreißigjährigen Krieges zu den Bedrohungen der Neuzeit. Illustriert ist der Band mit schwarz-weiß Fotografien, teils impressionistischen und teils expressionistisch anmutenden Bildern.”

Im Geleitwort schreibt Professor Hermann Baumhauer:
„Es ist nicht leicht, den eigentlichen Charakter unserer Heimat im ‚Stauferland’ mit angemessenen Wortbildern gerecht zu werden. Der maßvolle Grundzug von Landschafts- und Lebensformen verbietet pathetische Überhöhungen. Man muss hierzulande auch in Ausdruck, Ton und Metapher sozusagen auf dem Boden bleiben. Schönweilers Gedichte sind dieser Aufgabe gewachsen. Ihre Heimatliebe ist ohne Vorbehalt, aber sie preist keine heile Welt. Sie blickt auch Verwundungen und Gefährdungen ins Auge und legt den Finger auf die Zeichen schleichenden Identitätsverlustes. Sie sind Klänge von daheim für daheim.”

Illustriert; Erschienen 1986 bei Kaiser-Druck, Salach;

Kann direkt bei Karl J. Schönweiler bestellt werden:
⇒  Karl J. Schönweiler, <kj@karlschoenweiler.de>



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Orte wo Heimat

Orte wo Heimat

Flüchtlinge

Zum Ende des Zweiten Weltkrieges waren in weiten Teilen des osteuropäischen Raumes Millionen von Menschen gezwungen ihre Heimat zu verlassen. Verbunden mit dem gewaltsamen Zerriss der Familien. Geblieben sind Erinnerungen an Orte, wo einst über Generationen hin die ursprüngliche Heimat der Familien war. Das Büchlein ist eine Erinnerung an Vertreibung, Verlust der Heimat und Neubeginn von Millionen von Menschen in Ost- und Mitteleuropa vor 70 Jahren. Es umfasst zwei Fluchtberichte aus Nordmähren aus Breslau sowie den Zyklus „Orte wo Heimat“ mit sieben Gedichten.


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Herr Pfarrer, der Haussegen hängt schief

Herr Pfarrer, der Haussegen hängt schief

Heiter-besinnliche Reiseerzählung aus Slowenien

Slowenien 1992. Josef Vesel, Pfarrer in einem Dörfchen im slowenischen Weinland, hat seinen deutschen Bekannten zu einem Besuch eingeladen. Ein rühriger Pfarrer - ohne festes Gehalt, aber mit Landwirtschaft und Weinberg. Im alten Pfarrhaus war zwei Tage zuvor Frau Zlatica angekommen, die auf Grund des Balkankrieges nicht mehr nach Bosnien zurückkehren konnte. Die Asylantin bekam hier eine Anstellung als Haushälterin.
Pfarrers Motto:
„Es geht alles – nur manchmal muss man eben improvisieren. Und Zeitbegriffe darf man nicht zu eng sehen“.
So entwickelt sich auch auf den erlebnisreichen Reisen mit dem leutseligen Kirchenmann manch ungewollte Situationskomik: Was trägt zum Beispiel Herr Josef in einer Plastiktüte durch Maribor, oder wozu zieht ein eleganter Jungpfarrer mit einem Schießbudengewehr in seine Wallfahrtskirche? Dann ist da noch der ewig schief hängende „Haussegen“ im Flur des Pfarrhauses, der den Besucher immer wieder beschäftigte.





Folgende Bände sind bereits vergriffen:
„Zwischen den Zeiten“
„Gedanken im Winterzimmer“
„Mein Dorf im Tal“
    Gedichte 1981
Gedichte 1983
Geschichten und Gedichte um Ottenbach 1984

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