
Karl Schönweiler, geboren 1954. |
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Von der Volksschule zum Autodidakt
Nach Volksschulabschluss und Lehre zum Fernmeldetechniker erschien meine erste kleine Sammlung von Gedichten – Zwischen den Zeiten – 1981. Es folgten weitere Gedichtsammlungen und Kurzgeschichten. Einzelne Gedichte erschienen in Tageszeitungen und Literaturmagazinen. 1992 Reise nach Slowenien während des Jugoslawienkrieges. Hier erlebte ich religiöses Wirken und Erfahrungen im Lebensalltag des katholischen Dorfpfarrers Josef Zamuda nahe der neuen Grenze zu Kroatien. Später entstand daraus die Erzählung: „Herr Pfarrer, der Haussegen hängt schief“. 1993 weitere Reise durch Slowenien, niedergeschrieben in „Herr Pfarrer, der Wein läuft“ – noch nicht veröffentlicht. 1996 erste Aufführung des Ottenbacher Kreuzweges. Stück für vier Sprecher/innen. Untermalt durch Musik und Bilder. Von 2000 bis 2008 Leitung, Konzept und Beiträge zu den „Internationalen Abenden“ der Kolpingfamilie Ottenbach. Weitere literarische Arbeiten. Seit 2006 Mitglied der Arbeitsgruppe Franziskusweg Ottenbach. 2009 erschien „Unterwegs mit dem Sonnengesang“. (Inzwischen dritte Auflage). 2012 Dezemberlicht, Gedichte und Geschichten zur Winter- und Vorweihnachtszeit. 2014 Kleines Heft „Orte wo Heimat“ Gedichte und Geschichten um Vertreibung und Heimatvertriebene. 2017 und 2018 Arbeiten zum Thema „Auswirkungen der Reformation in konfessionell und durch Grundbesitz gespaltenen Dörfern am Beispiel Ottenbach“. Buchtitel: „Es war wie eine Wand“. Seit 2019 Studien zu den Lehren der Weltreligionen (sowie der griechischen Philosophie) zum Thema Sterben – Tod – und Jenseits. 2025 Fertigstellung des Romanmanuskriptes „Bardo oder Der Raum“. Lyrik und Musik
Zu Lesungen und Vorträgen arbeitete ich schon früh mit Musikern, unter anderem in „Lyrik und Musik“ mit der Konzertgitarristin und Komponistin Dr. Ulrike Merk zusammen. |
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Regionale GeschichteSeit vielen Jahren beschäftige ich mich mit der Geschichte des Stauferlandes (und meines Dorfes Ottenbach). In Gedichten und Kurzgeschichten halte ich dabei auch die neuzeitliche Entwicklung dieser Region fest. Zu diesen Themen erschienen Publikationen wie: „Im Schatten des Birnbaumes“; „Ende der Dorfzeit“, „Signatur Stauferheimat“ und „Es war wie eine Wand“, „Schlotzer für a Zehnerle“ und „In den Gassen der Kindheit“. Franziskus und der Sonnengesang
Seit 2006 bin ich Mitglied der Arbeitsgruppe Franziskusweg Ottenbach. Für die Stationen am Wanderweg zum Sonnengesang schrieb ich die Begleittexte. Aus diesen Texten entstand 2009 das Büchlein „Unterwegs mit dem Sonnengesang“, das mittlerweile in der dritten Auflage beim Manuela-Kinzel-Verlag erschienen ist. |
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Weitere Aktivitäten/ EngagementSeit 1999 bin ich Mitglied der Kolpingfamilie Ottenbach. Als Ansprechpartner für Spendenprojekte in Lateinamerika arbeite ich mit Partnern in Spanien (AMSALA, Salvatorianer-Patres) und Peru (Projekte Pater Schmidpeter) zusammen. Die alljährliche Ottenbacher Kleidersammlung AKTION HOFFNUNG findet am ersten Juliwochenende an unserer Scheune in der Schulstraße statt. |
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Dichter und SchäferHineingeboren in eine Kleinbauernfamilie prägt mich diese Lebensform bis heute. Mit großer Begeisterung führte ich die alte Tradition der Kleinbauern fort. So bestellte ich lange Jahre die heimische Drei-Felderwirtschaft. Pflügte von Hand, säte ebenfalls von Hand Weizen, Dinkel oder Hafer aussäte. Baute im Wechsel Kartoffeln an. Nach dem Dreschen ging das abgelagerte Korn in die Getreidemühle, das Mehl wurde im eigenen Backhaus zu Brot gebacken. Bald nach der Geburt der beiden Kinder begann ich mit der Schafhaltung, an der ich heute noch in Zusammenarbeit mit einem jungen Schafzüchterbeteiligt bin. |
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StreuobstbäumeIn unserer Obstbaumwiese, in der auch die Schafe weiden, stehen Apfelbäume mit alten und neuen Sorten. Aus ihnen wird in der hauseigenen Mosterei Apfelsaft gekeltert und auch Most hergestellt. |

